Bananen-Diät

Ein oder zwei Bananen zum Frühstück, zu den restlichen Mahlzeiten sind eigentlich alle Lebensmittel erlaubt und die Pfunde sollten trotzdem purzeln. Hört sich nach einem einfachen und leicht umzusetzenden Diätplan an. Doch hält die Bananen-Diät wirklich was sie verspricht? Wenn du wissen willst, wieso man mit dieser Diätmethode abnehmen soll, ob neben der Ernährung auch Sport und Bewegung berücksichtigt wird und wie hoch der Abnehmerfolg ist, bist du hier genau richtig. Informiere dich in unserem großen Diättest über alles Wissenswerte rund um die Diät mit der süßen Frucht.

Im deutschsprachigen Raum ist die Banane das meist verzehrteste Obst. photocase.com © Dominik Schwarz
Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Die Erfinder der Bananen-Diät sind überzeugt, dass die Enzyme der Frucht förderlich für die Verdauung sind. Ebenso soll das Hormon Serotonin der Bananen das Wohlbefinden stärken. Da die Banane leicht verdaulich ist und langkettigen Kohlenhydrate enthält, hat man eine schnelle Energiezufuhr und bleibt lange satt. Dank der fettarmen, sowie ballaststoffreichen Kost soll man schnell abnehmen.

Wir haben uns die Bananen-Diät einmal genauer angesehen und hinsichtlich der Durchführung, der Umsetzung im Alltag, der Wissenschaftlichkeit, der Integration von Bewegung & Sport sowie der langfristigen Wirkung untersucht.

Gesamtbewertung

bewertet mit 3 von 5 Sternen

  • Vorgehensweise
  • Umsetzung im Alltag
  • Wissenschaftlichkeit
  • Berücksichtigung von Sport
  • Langfristige Wirkung

Vorgehensweise

bewertet mit 3 Sternen

Die Bananen-Diät geht nach einem genauen Plan, welcher nicht besonders schwierig zu verstehen ist. Zum Frühstück werden eine oder mehrere Bananen gegessen, dazu gibt es Wasser. Mittags und abends darf man essen, was man mag. Des Weiteren sind keine Desserts zu den Mahlzeiten erlaubt, aber man darf ab circa 15 Uhr ein kleinen Snack zu sich nehmen. Ebenso sollte man vor 24 Uhr schlafen gehen.

Umsetzung im Alltag

bewertet mit 4 Sternen

Die Anwendung scheint einfach. Es gibt nicht viele Regeln oder Kalorienzählerei. Zudem gibt es keine unnötigen Kosten auf Grund von Luxus- oder Pulverartikel. Ansonsten ist allgemein keine Einschränkung im Alltag erkennbar. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Bananen gelb (evtl. mit kleinen braunen Punkten) und nicht reif sind. Da vollreife Bananen kurzkettige Kohlenhydrate haben, die nicht lange sättigen.

Wissenschaftlichkeit

bewertet mit 3 Sternen

Die Annahme, dass die Enzyme der Banane förderlich für die Verdauung sind, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Eher führt die reduzierte Energiezufuhr zur Gewichtsabnahme. Jedoch ist die Aussage über das Hormon Serotonin richtig. Dieses Hormon ist auch als Glückshormon bekannt und durch diesen "Happy-Macher" wird unser Wohlbefinden positiv verstärkt. Ebenso kräftigt die Banane Herz, Muskeln und Nerven, da die Frucht reich an Magnesium und Kalzium ist. Allgemein betrachtet ist die Bananen-Diät gesundheitlich unbedenklich, da keine wichtigen Nähr- und Mineralstoffe, sowie Vitamine vernachlässigt werden.

Berücksichtigung von Sport

bewertet mit 1 Stern

Für eine gesunde Gewichtsabnahme ist nicht nur die Ernährung wichtig, sondern auch Sport. Leider gibt die Bananen-Diät nur Hinweise für regelmäßige Bewegung. Sollte man sich für diese Diät entscheiden, so ist es empfehlenswert, ein Sportprogramm auszuwählen.

Langfristige Wirkung

bewertet mit 2 Sternen

Durch die Bananen am Morgen ist man den Tag über satt und die Pfunde purzeln – soweit die Theorie. Für eine dauerhafte Ernährung ist die Bananen-Diät aber nicht zu empfehlen.

Unser Fazit

Die Bananen-Diät scheint vielversprechend zu sein. Voraussetzung bei der dieser Diät ist natürlich, dass man Bananen mag. Die "Frucht des Lebens" tut unserem Gemüt und unserem Körper gut. Eine langfristige Ernährungsumstellung findet allerdings nicht statt.

Gesamtbewertung

bewertet mit 3 von 5 Sternen

  • Vorgehensweise
  • Umsetzung im Alltag
  • Wissenschaftlichkeit
  • Berücksichtigung von Sport
  • Langfristige Wirkung

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