Lena hat 62 kg mit YAZIO abgenommen

Lena hat 62 kg mit YAZIO abgenommen
-62 kg
Vorher
Nachher

Mein Mann und ich wollen unbedingt Kinder bekommen und ich konnte mir einfach nicht vorstellen eine übergewichtige Mama zu sein. Ich will meinen Kindern einmal ein gutes Vorbild sein, mit ihnen toben und spielen können, ohne von meinem Gewicht eingeschränkt zu sein.

Ziel: Abnehmen


Vorher: 131,5 kg Nachher: 69,5 kg
Größe: 175 cm Alter: 30
Inhaltsverzeichnis

Was war der Auslöser für dich abzunehmen?

Ich kann auf eine Lebensgeschichte der erfolglosen Abnehmversuche zurückblicken. Angefangen hat das Ganze bereits in meiner Kindheit. Mein Leben lang wurde mir von Erwachsenen mehr oder weniger direkt gesagt, dass ich so, wie ich war, nicht in Ordnung sei. Und das, obwohl ich eigentlich ein sehr sportliches Kind war. Keine sonderlich schöne Erfahrung. Mit Mobbing von Gleichaltrigen hatte ich allerdings nie ein Problem. Es waren tatsächlich immer eher die Erwachsenen.

In meiner späten Kindheit und Jugend litt ich nur unter leichtem Übergewicht. Aber ich habe es einfach nie geschafft es loszuwerden. Die zahlreichen Versuche, unterstützt von meiner Mutter, haben leider meist nur dazu geführt, dass ich zwar kurzfristig ab-, sehr bald aber umso mehr wieder zugenommen habe. Akkupunktur, Kohlsuppendiät, vegan und und und...ich habe alles probiert.

Als ich nach dem Abitur zu Hause ausgezogen bin, habe ich mich ernährungstechnisch wohl endlich "freier" gefühlt. Ein Auslandsjahr in Australien hat dann seinen Teil dazu beigetragen und sehr schnell hatte ich mir immer mehr Kilos angefressen. Staatsexamen und Referendariat haben dann auch noch mit einem ordentlichen Gewichtsplus zugeschlagen.

Während dieser Zeit bin ich an einem Punkt angelangt, dass ich versucht habe mich so zu akzeptieren, wie ich war. Ich hatte angefangen das zu glauben, was mir von anderen immer erzählt wurde. "Dein Körper ist gar nicht dazu gemacht schlank zu sein.", "Du kannst vielleicht ein paar Kilo abnehmen, aber schlank wirst du nie sein.", "Eine so große Abnahme, wie du sie nötig hättest, ist gar nicht möglich."

Ich dachte, vielleicht ist es ja auch einfach o.k., so zu sein. Ich hatte ein gutes Leben, einen tollen Job, den besten Ehemann der Welt und auch sonst lief es nicht schlecht für mich. Warum also abnehmen?
Eine verfahrene Situation. Ich war einerseits schon glücklich, hatte mich auf der anderen Seite aber aufgegeben. Letztes Jahr habe ich auf einer Fortbildung dann eine Kollegin kennengelernt, die innerhalb von 9 Monaten 43,0 kg verloren hatte. Und das hat wohl endlich wieder Funken in mir sprühen lassen. Ich war endlich wieder bereit an mich zu glauben und einen neuen Versuch zu starten.

Welches Ziel wolltest du mit der Gewichtsabnahme verfolgen?

Am Anfang hatte ich mir kein bestimmtes Zielgewicht gesetzt. Ich wollte zuerst sehen, wie es läuft.
Als ich gemerkt habe, was für schnelle Fortschritte ich machte, habe ich mich getraut meine Ziele höher zu stecken. 50,0 kg wollte ich verlieren. Das habe ich jetzt schon geschafft. Unglaublich! Mein neues Ziel ist es, mich zu halbieren und somit mein Idealgewicht zu erreichen. 66,5 kg möchte ich insgesamt verlieren. Und das Faszinierende ist, dass ich dieses Mal weiß, dass ich es schaffen werde!!

Außerdem möchte ich gesund bleiben! Mein Übergewicht hat bisher nicht zu gravierenden gesundheitlichen Problemen geführt. Aber über kurz oder lang wäre das passiert und das wollte ich vermeiden! Ich habe nur dieses eine Leben und das werde ich nicht selbst kaputtmachen oder verkürzen!

Ein weiteres Ziel war es für mich, fitter zu werden. Ich war für das immense Gewicht, dass ich zu schleppen hatte, zwar noch verhältnismäßig fit, aber definitiv nicht fit genug. Es ist so schön mit den schwindenden Kilos förmlich zu spüren, wie ich immer fitter werde und immer mehr leisten kann.

Mein Mann und ich wollen unbedingt Kinder bekommen und ich konnte mir einfach nicht vorstellen eine übergewichtige Mama zu sein. Ich will meinen Kindern einmal ein gutes Vorbild sein, mit ihnen toben und spielen können, ohne von meinem Gewicht eingeschränkt zu sein. Und wenn ich schwanger bin, soll man das auch sehen und sich nicht überlegen müssen, ob ich schwanger oder einfach nur dick bin. Meine Kinder sollen mit einer gesunden Einstellung zur Ernährung aufwachsen. Für mich war klar, dass das nur dann möglich sein wird, wenn ich es zuerst selbst schaffe, eine gesunde Einstellung zur Ernährung zu erlernen.

Wie hast du es geschafft 62 kg abzunehmen?

Ich habe realisiert, dass das Geheimnis nicht darin liegt, die richtige Diät zu machen, sondern seine Ernährung und somit seine Gewohnheiten umzustellen! Im Oktober habe ich mit der Stoffwechselkur gestartet. Durch Instagram bin ich schnell auf das Kalorienzählen und YAZIO aufmerksam geworden und ziemlich schnell darauf umgestiegen.

Seither wiege ich alles, was ich zu mir nehme ab, gebe es in die App ein und achte einfach darauf, mein tägliches Kalorienbudget einzuhalten.

Es gibt keine verbotenen Lebensmittel! Das ist mir besonders wichtig! Denn immer wenn ich mir etwas verbiete, führt das über kurz oder lang nur dazu, dass ich Heißhunger darauf bekomme. Das ist wohl auch der Grund, warum alle Diäten vorher nicht funktioniert haben. Man verzichtet eine Zeit lang auf alles und "stopft" es nach der Diät dann wieder in sich rein.

Deshalb ist Kalorienzählen der einzig wahre Weg für mich. Alles ist erlaubt, aber eben in Maßen. Ich trinke mindestens drei Liter Wasser am Tag, versuche aber meist sogar noch mehr zu trinken. Und ich achte darauf, viele Proteine zu mir zu nehmen. Eiweiß hält lange satt und hilft beim Muskelaufbau. Also eine Win-win-Sache.

Neben meiner Ernährungsumstellung habe ich auch mit dem Sport angefangen.
Zu Beginn meiner Abnahme bin ich einfach jeden Tag spazieren gegangen. Mein Mann hat mich da super unterstützt! Mit Adipositas Grad 3 kann man nicht einfach von jetzt auf gleich 10 km joggen gehen. Dessen muss man sich bewusst sein. Ich habe mir einen Fitnesstracker zugelegt und zu Beginn jeden Tag mindestens 9000 Schritte gemacht. Diese Anzahl habe ich mit der Zeit stetig gesteigert.
Im Januar habe ich mich dann im Fitnessstudio angemeldet und versuche mindestens zwei Mal die Woche an den Geräten zu trainieren.
Vor Kurzem habe ich auch angefangen richtig Joggen zu gehen. Das hätte ich vor einigen Monaten nie für möglich gehalten, aber es macht mir richtig Spaß.

Aus den Spaziergängen mit meinem Mann werden in der Zwischenzeit an den Wochenenden eher Wanderungen. Wir genießen die gemeinsame Zeit und freuen uns, viel an der frischen Luft zu sein.

Wie konnte dir YAZIO auf deinem Weg helfen?

Durch YAZIO ist das Kalorienzählen wunderbar einfach und spart so viel Zeit! Bisher habe ich noch kein Produkt im Supermarkt gekauft, dass in der App noch nicht erfasst war.
Ich muss nur noch alles abwiegen, in der App nach dem Lebensmittel suchen und es hinzufügen. Alles andere übernimmt die App. So hat man einen perfekten Überblick über die Aufnahme des gesamten Tages. Besonders gut gefällt mir, dass man Rezepte, die man öfter zubereitet, in der App abspeichern kann. So geht das Eintragen noch schneller.

Wie hast du Rückschläge und antriebslose Zeiten überwunden?

Einen richtigen Rückschlag hatte ich bisher zum Glück noch nicht. Allerdings kommt es immer wieder zu Plateaus, die dazu führen, dass sich teilweise mehrere Wochen nichts am Gewicht tut. Manchmal verfestigt man sich einfach zu sehr auf die Zahl auf der Waage.

Mir hilft es in diesen Situationen sehr, mir noch einmal bewusst zu machen, dass der Wasserhaushalt im Körper oft dafür verantwortlich ist. Außerdem verändert sich durch den Sport auch der Körper. Wer im Defizit isst, kann nicht zunehmen!

Und wenn Fett geht, aber Muskeln dazu kommen, kann es schon sein, dass man eine Weile nichts auf der Waage merkt.
Die gute Nachricht ist, dass nach solchen Plateaus meist eine Zeit kommt, in der man überdurchschnittlich schnell an Gewicht verliert. Das versuche ich mir dann immer ins Gedächtnis zu rufen.

Mir helfen ebenfalls Vorher-Nachher-Bilder immer sehr. Es gibt wohl keine bessere Motivation! Es kann nicht jeden Tag ein guter Tag sein. Aber solange man sich insgesamt in die richtige Richtung bewegt, ist alles gut! Manchmal muss man sich dann mit solchen Bildern einfach vor Augen führen, wie viel man schon geschafft hat und einfach stolz auf das sein, was man geleistet hat. Das ist definitiv erlaubt!

Welche Tipps hast du für andere YAZIO Nutzer?

Überlegt euch, was ihr wollt. Überlegt euch, welches Kalorienbudget für euch gut machbar ist und legt einfach los. Probiert es aus!

Viel Gemüse und Eiweiß kann ich empfehlen, da man so viel Volumen für wenig Kalorien essen kann. Aber das ist wohl Typ Sache. Im Endeffekt muss jeder den richtigen Weg für sich finden.

Ganz wichtig finde ich aber, dass man nicht zu streng mit sich ist! Es gab während meiner Abnahme viiiiele Tage, an denen ich nicht gezählt und mal einfach nur genossen habe. Solche Tage sind wichtig!
Vermeidet es Heißhungeranfälle zu bekommen, indem ihr euch nicht alles verbietet! Von einem Tag über die Stränge schlagen, werdet ihr nicht dick, genau so wenig wie ihr von einem Tag fasten nicht schlank werdet!

Der Satz mag abgedroschen sein, aber er ist sooo wahr: Balance is the key!

Seid nicht zu streng mit euch! Vergesst nie, dass ihr abnehmt, um mehr vom Leben zu haben! Habt also auch während der Abnahme Spaß und nehmt das alles nicht zu ernst!

Wenn ihr mit Sport anfangt, erwartet nicht zu viel von euch! Es ist noch kein Marathonläufer vom Himmel gefallen. Startet klein...die Kondition kommt von ganz alleine. Und ehe ihr euch verseht, wird euch alles leichter fallen.

Wie geht es jetzt für dich weiter? Hast du dir weitere Ziele gesetzt?

An meinem gesteckten Ziel bin ich noch nicht ganz angekommen. 4,0 kg fehlen mir noch. Ich hoffe, dass ich das dieses Jahr noch schaffen werde.
Danach heißt es für mich erst mal Gewicht halten und weiter an einem definierten Körper arbeiten.

Das Kalorienzählen werde ich auf jeden Fall erst einmal beibehalten, weil es mir einfach hilft und eine gewisse Sicherheit gibt.

Warum ist es dir wichtig, deine Geschichte zu teilen?

Ich möchte allen Menschen, die - wie ich früher - die Hoffnung vielleicht schon fast aufgegeben haben und klar machen, dass es sich lohnt zu kämpfen!
Man kann es schaffen!
DU kannst es schaffen!!!

Ich hatte wie gesagt nie ein Problem mit Mobbing, ich hatte immer gute Freunde und auch nie wirklich ein Problem mit der Männerwelt. Mein Mann hat mich mit meinem Höchstgewicht geheiratet und er war nie dick! Das ist mir wichtig anzumerken, da die Figur eben nicht alles ist, worauf es ankommt! Das muss man sich bewusst machen.

Nicht alle Probleme, die man hat, verschwinden automatisch mit dem Übergewicht, auch wenn man das als Übergewichtiger gerne glaubt.

Aber es wird trotzdem vieles leichter. Das liegt zu einem großen Teil sicherlich daran, dass das Selbstbewusstsein steigt, weil man einfach so stolz auf das sein kann, was man geleistet hat. Ich bin immer noch übergewichtig und habe nach wie vor meine Problemzonen. Aber sie stören mich nicht mehr so wie früher! Manchmal denke ich, dass ich an meinen Oberarmen praktisch kein Gewicht verloren habe. Aber es ist mir egal! Die Arme gehören zu mir. Ich mag mich jetzt schon so, wie ich bin und das ist für mich ein unbeschreibliches Gefühl!

Natürlich habe ich für mich abgenommen. Aber es ist ein toller Nebeneffekt, es allen zu beweisen, die mir erzählen wollten, dass ich das nie schaffen könnte!

Ich möchte meine Geschichte teilen, weil ich will, dass sich jeder klar macht, dass er es schaffen kann!
ES IST MÖGLICH!
Man muss nur an sich glauben! Jeden Tag! Es wird gute und schlechte Tage geben, das ist normal! Man darf nur nie das Handtuch werfen!

Setz dir Ziele! Kleine, große, ganz egal! Aber setz dir Ziele und tu alles dafür, sie zu erreichen.
Wenn du nur an dich glaubst, wird es nichts geben, was dich stoppen kann!
Und sollte dir irgendjemand erzählen, dass es nicht möglich ist und du das niemals schaffen wirst, denke daran; das sind seine Grenzen und nicht deine!

Lächeln, ignorieren und das Gegenteil beweisen!
Und ich kann euch eines sagen: DAS ist ein unbeschreibliches Gefühl!

Starte auch du noch heute deine eigene Erfolgsstory

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