BMI richtig einordnen
Doch wie ordnet man die errechneten Werte aus dem YAZIO BMI Rechner ein? Grundsätzlich werden abhängig vom Geschlecht (Mann oder Frau), Alter und anderen Einflussgrößen unterschiedliche Bereiche definiert, in denen entweder Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder sogar Adipositas (Fettsucht) vorliegen. Bei erwachsenen Männern liegt zum Beispiel...
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BMI richtig einordnen
Doch wie ordnet man die errechneten Werte aus dem YAZIO BMI Rechner ein? Grundsätzlich werden abhängig vom Geschlecht (Mann oder Frau), Alter und anderen Einflussgrößen unterschiedliche Bereiche definiert, in denen entweder Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder sogar Adipositas (Fettsucht) vorliegen. Bei erwachsenen Männern liegt zum Beispiel bei einer Körpermaßzahl zwischen 19 und 24 kg/m² Normalgewicht vor. Frauen sind bei einem Index zwischen 18 und 23 kg/m² normalgewichtig. Darunter liegende Maßzahlen deuten auf Untergewicht hin. Gibt der BMI Rechner Werte unter 18 kg/m² aus, sind i.d.R. Anzeichen für eine Essstörung vorhanden.
Einer groben Einschätzung zufolge sprechen Werte von über 24 beziehungsweise 23 für einen Hang zum Übergewicht. Gefährlich wird es etwa ab einem Index von 29 bzw. 28. In diesem Fall spricht man nicht mehr von Übergewicht, sondern von Adipositas Grad 1. Bei einer Körpermaßzahl ab 40 bzw. 39 ist die Person von Adipositas Grad 2 betroffen. Bei diesen Formen der Fettleibigkeit sind schwere gesundheitliche Erkrankungen zu erwarten. Unser BMI Rechner gibt dir zusätzlich zu deiner aktuellen Körpermaßzahl auch den Bereich deines idealen Körpergewichts und BMIs an.
Folgen von zu hohem/niedrigem BMI
Zum BMI berechnen gehört auch, die Gesundheitsfolgen im Falle von Untergewicht, Übergewicht oder Adipositas zu kennen. Übergewicht schränkt nicht nur die körperliche Bewegungsfreiheit ein, sondern birgt auch ein steigendes Risiko für Folgekrankheiten. So erhöht Übergewicht das Diabetesrisiko und kann zu erhöhtem Blutdruck und Anzeichen von Hypertonie (Bluthochdruck) führen. Fettstoffwechselstörungen und hohe Blutfettwerte können ebenfalls die Folge sein. Bei einem BMI von über 30 oder sogar über 40 ist die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, deutlich erhöht. Adipositaspatienten haben häufig mit Arthrose, Gallenblasenerkrankungen oder Hormonstörungen zu kämpfen. Auch haben Fettsüchtige ein erhöhtes Risiko an verschiedenen Krebsformen wie Darmkrebs oder Nierenkrebs zu erkranken. In Deutschland besaßen 2009 ca. 48 Prozent der Erwachsenen einem Körpermaßindex über 25. Bei den Kindern und Jugendlichen waren 15 Prozent übergewichtig. Rund 6 Prozent davon galten als krankhaft übergewichtig.
Nicht weniger gefährlich für den menschlichen Körper ist jedoch auch ein Body Maß Index, der auf starkes Untergewicht hindeutet. Das größte Problem ist die Unterversorgung von wichtigen Nährstoffen und daraus folgende Mangelerscheinungen. Nährstoffmangel kann zum Beispiel zur Entstehung von Osteoporose beitragen und die Muskelfunktion beeinträchtigen. Untergewichtige Menschen sind häufig anfälliger für Infektionskrankheiten und besitzen eine schlechtere Wundheilung. Besonders schlimme Folgen für den menschlichen Körper haben Essstörungen wie Anorexie. Diese wirken sich besonders negativ auf Knochen, Zähne und das Immunsystem aus. Im schlimmsten Fall können Herzrhythmusstörungen, hervorgerufen durch Kaliummangel, drohen.