Thomas hat 74 kg mit YAZIO abgenommen

Thomas hat 74 kg mit YAZIO abgenommen
-74 kg
Vorher
Nachher

In erster Linie wollte ich nicht mit Mitte 30 sterben. Hätte ich so weiter gegessen, wäre das passiert. So fühlte es sich jedenfalls an. Aber es wäre gelogen an dieser Stelle nur die Gesundheit als Ziel zu nennen. Ich fühlte mich gar nicht mehr wohl. Das ständige, extreme Schwitzen, die Kurzatmigkeit nach kleinsten Belastungen, das vom-Stuhl-hochkommen-müssen-um-wieder-Luft-zu-bekommen…

Ziel: Abnehmen


Vorher: 157,0 kg Nachher: 83,0 kg
Größe: 190 cm Alter: 32
Inhaltsverzeichnis

Was war der Auslöser für dich abzunehmen?

Es gibt nicht "das" prägende Ereignis, das mich zur erfolgreichen Abnahme bewegt hat. An Gründen hat es mir — auch abseits des allgemeinen, besonders starken, Unwohlseins – nie gemangelt: Ich hatte eine massive Schlafapnoe (50+ Aussetzer pro Stunde), habe in der Lautstärke eines startenden Jets geschnarcht (zum Vergnügen meiner Frau), hatte eine massiv verfettete Leber, Bluthochdruck, unglaublich schlechte Blutwerte, kam nach drei Schritten ins Schwitzen... und und und. Diese Liste könnte ich stundenlang fortführen.
Und davon abgesehen gibt es auch ganz praktische Beispiele für Probleme, die so ein hohes Gewicht mit sich führt: Sitzgelegenheiten mussten vorausschauend ausgewählt werden (bloß nicht zu klapperig, ja keine Seitenteile(!), möglichst tief), die Toilettensitze mussten 3x im Jahr wegen Bruchstellen ersetzt werden, das ohnehin schon für XXL-Menschen ausgelegte E-Bike brauchte verstärkte Speichen und Klamotten in 6XL gab es in „normalen“ Geschäften nicht mehr (und wenn, dann war die Auswahl mehr als bescheiden).
Einmal, noch in Größe 4XL, zeigte mir ein Onlineshop für große Mode als Suchergebnis für eine Regenjacke ein Wohnwagenvorzelt an – kein Witz.

Ich hatte vor dem Start meiner Erfolgsgeschichte bereits etliche Abnahmeversuche hinter mir, aber der vielbeschworene „Jojo-Effekt“ hat mich immer wieder eingeholt. 2008/2009 schaffte ich sogar eine Reduzierung von 131kg auf 95kg. Durch Sport. VIEL Sport.
Stress bei der Arbeit ließ mich das Pensum nicht aufrecht halten und so sammelten sich — mit zahlreichen Aufs und Abs dazwischen — ganze 157kg bis 2018 an. Ich konnte nicht mehr an den Erfolg von „damals“ anknüpfen, die Umstände hatten sich zu sehr geändert. Zudem fällt zumindest mir das Abnehmen doppelt schwer in dem Wissen, das alles schon einmal geschafft und wieder versaut zu haben.

Welches Ziel wolltest du mit der Gewichtsabnahme verfolgen?

In erster Linie wollte ich nicht mit Mitte 30 sterben. Hätte ich so weiter gegessen, wäre das passiert. So fühlte es sich jedenfalls an. Nun hatte ich Glück und bei mir wurde zumindest die Schlafapnoe diagnostiziert und konnte behandelt werden. Vielleicht wäre eine Abnahme ohne diese Therapie aufgrund meiner damaligen Dauererschöpfung gar nicht möglich gewesen. Aber die Verfettung hat noch so viele andere schädliche Nebenwirkungen – ich mag gar nicht mehr daran denken.

Aber es wäre gelogen an dieser Stelle nur die Gesundheit als Ziel zu nennen. Ich fühlte mich gar nicht mehr wohl. Das ständige, extreme Schwitzen, die Kurzatmigkeit nach kleinsten Belastungen, das vom-Stuhl-hochkommen-müssen-um-wieder-Luft-zu-bekommen… Mein Leben drehte sich nur um solche Probleme. Ich war derart mit mir selbst beschäftigt und in der Folge schlecht gelaunt, dass ich für meine Frau, meine Kinder oder andere kaum noch da sein konnte. Das alles wollte ich so nicht mehr!

Wie hast du es geschafft 74 kg abzunehmen?

In meiner Verzweiflung bat ich meinen damaligen Hausarzt — er ist unter anderem auch Diabetologe — um Hilfe. Alles hätte ich mitgemacht: Selbsthilfegruppen, Ernährungsberatung, Operationen, einfach alles. Stattdessen wollte er mir ominöse Stimmungsaufheller verschreiben, die als Nebenwirkung in vielen Fällen appetitmindernd wirken. Selbst ohne meine heutigen Kenntnisse war mir klar, dass das keine langfristige Lösung sein kann.
Meine Frau sagte damals, ich wäre längst schlank, wenn ich mich mit meiner Ernährung genauso exzessiv beschäftigen würde, wie mit meiner Arbeit und meinen sonstigen Interessen. Sie meinte es wäre ideal, wenn ich mir die Ernährung zum Hobby machen würde. Ich weiß nicht, warum mir das vorher nie aufgegangen ist, aber da war wirklich was dran.

Also versuchte ich, mich für das Thema zu interessieren - erfolgreich. Ich verschlang ein Buch nach dem anderen und daraus ergab sich ein Weg, der für mich hervorragend funktioniert hat:
Stark reduzierte Kalorienaufnahme, viel Proteine und gute Fette sowie gute Kohlenhydrate in Maßen. Ich habe fast ein Jahr lang nichts genascht. Ich habe für mich herausgefunden, dass mich eine proteinhaltige, „voluminöse“ Mahlzeit am längsten sättigt.
Morgens gab es meistens Magerquark mit Proteinmüsli, mittags in der Kantine habe ich mich am Salatbuffet bedient (mit Fokus auf Hülsenfrüchten sowie Fisch) und abends gab es i.d.R. eine Gemüsepfanne mit Vollkornnudeln und teilweise Fleisch, Fisch oder auch Eiern. So entschied ich mich trotz großem Kaloriendefizit dafür, meine Aktivitätskalorien nicht zu essen. Zudem achtete ich immer auf eine ausgewogene Ernährung, bei der ich alle für meinen Körper wichtigen Nährstoffe aufnehme. Dies habe ich regelmäßig beim Arzt kontrollieren und bestätigen lassen.
Außerdem ging ich zu Beginn meiner Abnahme 2-3x pro Woche ins Fitnessstudio zum Erhalt der Muskelmasse, habe das aber aus Zeitgründen nach wenigen Wochen sein lassen. So blieb es überwiegend bei 2x Tischtennis pro Woche.
Mein Hauptaugenmerk lag also eindeutig auf der Ernährung.

Wie konnte dir YAZIO auf deinem Weg helfen?

Das Tracken der Mahlzeiten ist für mich unerlässlich und YAZIO macht dabei einen guten Job. Was das Tracken einfach und komfortabel macht und YAZIO von Mitbewerbern abhebt, sind die Größe der Datenbank und die Komfortfunktionen, die das Eintragen vereinfachen (z.B. die Möglichkeit ganze Mahlzeiten oder Rezepte zu erfassen oder Favoriten zu speichern).

Wie hast du Rückschläge und antriebslose Zeiten überwunden?

Tatsächlich hatte ich in der gesamten Zeit keine Rückschläge, wenn man mal von kurzen „Gewichtsstillständen“ (allerdings nur gefühlten) absieht. Erst in letzter Zeit, als ich auch mal wieder ein wenig genascht habe, sind ein paar „Fressattacken“ dazwischen gekommen, nach denen ich auch in kurzer Zeit wieder ein paar Kilo zugenommen habe.
Im Gegensatz zu früheren Abnahmeversuchen lassen mich diese Rückschläge aber nicht verzweifeln. Nach einem Rückschlag weiter zu machen und sich davon nicht unterkriegen zu lassen, finde ich sehr motivierend. Insbesondere wenn man es geschafft hat, die negativen Schäden wieder rückgängig zu machen! Es ist einfach wichtig, immer ein Ziel vor Augen zu haben und dran zu bleiben.

Welche Tipps hast du für andere YAZIO Nutzer?

Eine Gewichtsreduktion ist etwas Langfristiges. Mit „kurz mal etwas anders essen“ ist es nicht getan. Man muss dauerhaft seine Ernährung anpassen, weshalb es dafür auch kein definiertes Ende gibt. Zwar hat die Abnahme irgendwann ein Ende, nicht jedoch die Ernährungsumstellung. Dessen muss man sich bewusst sein, ansonsten kann man es gleich sein lassen.
Es gibt keine Wunderpillen und keine Wunderrezepte, die diesen Weg erleichtern. Die gibt es einfach nicht, sonst würde ich sie kennen…
Ich könnte hier jetzt jede Menge Dinge aufzählen, die mir geholfen haben die Abnahme durchzuhalten. Darauf möchte ich aber bewusst verzichten, weil ich vor allem gelernt habe, dass das, was für andere gut funktioniert, nicht unbedingt für mich funktioniert und vielleicht sogar nachteilig für mich ist.

Der beste Tipp aus meiner Sicht ist daher folgender: Finde einen Weg, der dir eine dauerhafte Ernährungsumstellung ermöglicht. Dazu wird es erforderlich sein, sich mit den Grundlagen der Ernährung und der Stoffwechselprozesse im Körper auseinanderzusetzen. Und es ist unerlässlich sich selbst zu kennen.
Ich weiß z.B. von mir, dass ich stark erfolgsorientiert bin und schnell die Lust verliere, wenn die Ergebnisse auf sich warten lassen. Ich entschied mich daher für eine starke Kalorienreduzierung, um einen hohen wöchentlichen Gewichtsverlust zu erreichen. Diese musste ich aber durch ganz gezielte Ernährung kompensieren, um keine Nährstoffmängel zu erleiden.
Jemand anderes mag vielleicht nicht so viel verzichten und ist mit einem Gewichtsverlust von ~100g pro Woche zufrieden. Das würde dann eine deutlich höhere Kalorienaufnahme mit sich bringen und auch mal die eine oder andere Fehlernährung verzeihen, ohne gleich einen Nährstoffmangel mit sich zu bringen.

Wie geht es jetzt für dich weiter? Hast du dir weitere Ziele gesetzt?

Für mich ist es wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben. Mein nächstes Ziel ist Muskelmasse aufzubauen, da ich mich aktuell optisch zu „schlaksig“ finde. Auch hier gehe ich ähnlich vor, wie bei meiner Abnahme. Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt (und tue das noch immer), habe einen (herausfordernden) Plan entwickelt und ziehe den nun konsequent durch.
Übrigens: Nach einer kürzlich erfolgten Übernachtung im Schlaflabor habe ich es nun bestätigt: Sowohl Schnarchen als auch Schlafapnoe sind Geschichte! Das CPAP-Gerät habe ich mittlerweile wieder abgegeben und schlafe nun wieder ganz ohne Unterstützung. Und zur Freude meiner Frau auch leise ;-)

Warum ist es dir wichtig, deine Geschichte zu teilen?

Ich behaupte, jede/r „Dicke“ hat schon gescheiterte Abnahmeversuche hinter sich. Irgendwann kommt jeder an den Punkt, an dem man an der eigenen Fähigkeit zur Gewichtsreduzierung zweifelt. Und dieses Bild wird ständig bestätigt. Seien es Stories von gescheiterten Abnahmeversuchen oder Studien, laut denen angeblich 95% aller Diäten scheitern:
Man bekommt den Eindruck es funktioniere einfach nicht und man könne es gleich sein lassen. Vielleicht stimmt das auch, schließlich ist YAZIO keine Diät im eigenen Sinne, sondern eine Ernährungs- bzw. Lebensumstellung.
An diesem Punkt der Verzweiflung war ich auch. Und erst die zahlreichen Erfolgsgeschichten in der YAZIO-Facebookgruppe haben mich davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Abnahme doch möglich ist. Und haben mich motiviert weiter zu machen.
Ich habe die Hoffnung, dass auch meine Geschichte für den ein oder anderen finalen „Klick“ sorgt.

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