Basenfasten

Den Körper reinigen und säubern, um sich wieder frisch und energiegeladen zu fühlen – Genau das hat eine Fastenkur zum Ziel. Doch muss es nicht gleich der vollständige Verzicht auf Nahrung sein. Beim sogenannten Basenfasten wird nur auf solche Lebensmittel verzichtet, die zu einem Säureüberschuss führen. Du willst wissen, wie das Basenfasten abläuft, welche Lebensmittel erlaubt und welche verboten sind und ob diese Fastenkur wirklich beim Abnehmen helfen kann? Dann informiere dich hier über alles Wichtige rund um das Basenfasten, gesundheitliche Auswirkungen und langfristigen Erfolg.

Äpfel sind eine der beliebtesten Obstsorten Deutschlands. photocase.com © Yvonnes_photos
Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Wer seinen Organismus mal „aufräumen“ möchte, der greift zu einer Fastenkur. Doch lange hält man das Fasten nicht durch, da man sich schlapp fühlt und ständig Hunger hat. Eine andere Form des Fastens ist die Basenfastenkur. Bei der Basenfastenkur soll man nicht hungern, sondern nur Lebensmittel vermeiden, die den Körper sauer machen. Diese basische Heilkost soll Säureüberschüsse im Körper abbauen.

Wir haben uns das Basenfasten einmal genauer angesehen und hinsichtlich der Durchführung, der Umsetzung im Alltag, der Wissenschaftlichkeit, der Integration von Bewegung & Sport sowie der langfristigen Wirkung untersucht.

Gesamtbewertung

bewertet mit 3 von 5 Sternen

  • Vorgehensweise
  • Umsetzung im Alltag
  • Wissenschaftlichkeit
  • Berücksichtigung von Sport
  • Langfristige Wirkung

Vorgehensweise

bewertet mit 3 Sternen

Erlaubt sind 3 bis 5 Mahlzeiten am Tag. Obst, Gemüse und Kräutertee stehen auf der Liste der erlaubten Lebensmittel. Am Tag sollen ebenso 2 bis 3 Liter stilles Wasser getrunken werden. Das Obst und Gemüse sollten möglichst vor 14 Uhr gegessen werden, danach kann der Körper die Produkte schlechter verdauen. Die letzte Mahlzeit des Tages sollte vor 18 Uhr stattfinden, sodass der Körper bei Stoffwechselprozessen der Leber entlastet wird. Dagegen sollen Fleisch-, Wurst- und Milchprodukte, Fisch, Teigwaren, Kaffee, Süßigkeiten, Alkohol, Senf, sowie Essig und Eiweiß vermieden werden. Auch Früchtetee, schwarzer, grüner oder Rooibos Tee, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Knoblauch, Spargel und Rosenkohl stehen auf der Liste der zu vermeidenden Lebensmittel. Nach den Basenfasten soll sich der Körper wieder an die Lebensmittel gewöhnen – aber langsam.

Umsetzung im Alltag

bewertet mit 3 Sternen

Die Liste der ausgeschlossenen Lebensmittel ist sehr lang, dadurch könnte die Motivation eine Kur zu beginnen eher gering sein. Jedoch ist dies eine gesündere und hungerschonende Alternative als die traditionelle Kur. Der Geldbeutel bleibt in dieser Zeit verschont, da man keine Produkte extra kaufen muss – außerdem fällt der Einkauf dann auch allgemein kleiner aus. Anzuraten ist, diese Kur im Urlaub zumachen, da einem die Energie für eine gute Konzentration fehlen könnte. Ansonsten sollte die Kur den Alltag nicht allzu stark beeinträchtigen.

Wissenschaftlichkeit

bewertet mit 3 Sternen

Erwiesen ist, dass der Körper den Säure-Basen-Haushalt mit Hilfe von Puffereigenschaften reguliert – Diese sind u.a. im Blut. Sind nun im Blut wichtige Mineralien aufgebraucht, so glauben die Vertreter des Basenfastens, dass der Körper sich bei sich selbst bedient. Kalzium aus den Zähnen und Knochen, was folglich zu Osteoporose führen kann. Magnesium- und Kaliumentzug aus den Muskeln führt zu Krämpfen. Jedoch hat diese Aussage über den Verlust an Mineralien nicht direkt etwas mit Säure-Basen-Haushalt zutun. Die Regulation des pH-Wertes dient eher dazu die Stoffwechselprozesse am laufenden zu halten. Daher hilft diese Kur in erster Linie gegen Übersäuerung im Körper (Azidose) – wofür sie auch eigentlich steht.

Berücksichtigung von Sport

bewertet mit 3 Sternen

Basenfasten ist eine der wenigen Diäten, die Sport ausdrücklich empfehlen. Zwar gibt es keinen genauen Bewegungsplan, jedoch geben sie Tipps was man machen könnte: Joggen, Schwimmen, Radfahren und auch Wanderungen. Dies ist auch wichtig, da ein gesunder Körper viel Bewegung braucht.

Langfristige Wirkung

bewertet mit 3 Sternen

Die basische Fastenkur soll ca. 1 bis 6 Wochen dauern. Je nachdem wie groß das Durchhaltevermögen ist. Zwar kommt es zum Gewichtsverlust, jedoch sollte man bedenken, dass man nach der Kur wieder einige Pfunde drauf legt. Die Kur soll nicht als Diät zum Abnehmen verstanden werden, sondern als eine Ernährungsumstellung für ein gesünderes Leben.

Unser Fazit

Die Kur stellt keine große Gefahr für den Körper dar. Meist reicht schon eine Woche und man fühlt sich danach wohl und gesund. Wer darauf verzichten möchte Tage oder Wochen zu hungern, dem ist die Basenfastenkur als eine gute Alternative zur herkömmlichen Fastenkur zu empfehlen.

Gesamtbewertung

bewertet mit 3 von 5 Sternen

  • Vorgehensweise
  • Umsetzung im Alltag
  • Wissenschaftlichkeit
  • Berücksichtigung von Sport
  • Langfristige Wirkung

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