Wildfleisch

Wildfleisch

Wildfleisch gleicht hinsichtlich seiner Nährwerte dem Fleisch von domestizierten Tieren. Die Kalorientabelle listet je nach Tierart und Fleischsorte überwiegend Proteine und Fett, Kohlenhydrate spielen bei der Berechnung der Kalorien keine Rolle. Für einzelne Wildfleischsorten notiert die Nährwerttabelle dennoch abweichende Nährstoffinhalte, was damit zusammen hängt, dass Wildtiere sich in der Regel mehr bewegen als Haustiere und ausschließlich Nahrung zu sich nehmen, die ihrem natürlichen Lebensraum entspricht. Ein Blick auf die Nährstoffbilanz lohnt sich vor allem in Hinblick auf den Lipidgehalt. Wildfleisch von Hase, Hirsch und Wildschwein kann aber auch spezielle Vitalstoffe wie Selen, Eisen oder Zink enthalten.

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Fettarmes Fleisch

Wildfleisch liefert laut Nährwerttabelle genauso viel oder sogar mehr Eiweiß als Schweine- oder Rindfleisch, viele Wildfleischsorten punkten in der Kalorientabelle aber zusätzlich durch ihren niedereren Fettgehalt. Der liegt bei Wildbret je nach Tierart durchschnittlich bei 1-8%, Hirschfleisch enthält z.B. durchschnittlich 1,4% Fett. Ein Stück Schweinefleisch bringt es im Vergleich dazu auf mindestens 2%, für Nacken- oder Bauchfleisch klettern die Nährwerte sogar leicht auf über 15%.

Günstige Nährstoffbilanz

Die Kalorien im Wildfleisch errechnen sich im Vergleich zu Schweine- oder Rindfleisch mehr aus bioaktiven Aminosäuren als aus ungesättigten Lipiden. Kohlenhydrate tragen nichts zum Energiegewinn bei. Dadurch zeigt Wildbret in der Kalorientabelle eine sehr günstige Nährstoffbilanz, die noch um nennenswerte Einträge für Vitamine und Mineralstoffe bereichert wird. Zu diesen gehören z.B. B-Vitamine, Calcium und Phosphor.

Gesundes Fleisch für Herz und Gefäße

Wildfleisch ist laut Kalorientabelle meist fettärmer und liefert weniger Kalorien als das Fleisch von domestizierten Tieren. Dazu kommt, dass dieses Fleisch einen etwas höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren zeigt. Die Lipidbilanz von Wildfleisch wirkt sich entsprechend positiv auf den Cholesterinspiegel und damit auch auf die Gesundheit von Herz und Gefäßen aus.

Ungesättigte Fettsäuren

Die Nährwerttabelle listet für Wildfleisch sowohl mehrfach ungesättigte Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, diese beiden essentiellen Wirkstoffgruppen, deren Vertreter ganz unterschiedliche Stoffwechselprozesse fördern, in einem Verhältnis von 1 zu 5 aufzunehmen. Wildfleisch liefert dazu sogar meist eine noch optimalere Verteilung von 1 zu 2 bis 1 zu 3 und hat deshalb auch in dieser Beziehung die Nase vor dem Fleisch domestizierter Tieren.