Nähr- und Vitalstoffe
Der Nährstoffgehalt von Tiefkühlprodukten kann sehr unterschiedlich sein. Fertiggerichte enthalten z.B. meist viele gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz, aber wenig Proteine. Die Kalorientabelle und die Nährwerttabelle notieren für diese Art Tiefkühlprodukte entsprechend viele Kalorien und geringe Nährwerte. Unbehandelt eingefrorenes Gemüse, Obst oder entsprechende Mahlzeiten liefern dagegen häufig genauso viel Vitamine und Mineralstoffe wie die Ausgangsprodukte.
Salzgehalt
Tiefgefrorene Fertiggerichte und -mahlzeiten werden häufig mit sehr viel Salz zubereitet, um bestimmte Speisen schmackhafter zu machen. So kann eine gewöhnliche Fertigpizza mit Salami z.B. schon über 5 g Kochsalz enthalten. Natriumchlorid in seiner reinen Form gehört zwar zu den essentiellen Mineralien und belastet die Kalorientabelle nicht, die empfohlene Tagesdosis von 0,5 bis 3 g sollte man der Gesundheit zuliebe aber trotzdem nicht überschreiten.Nährstoff- und Energiebilanz
Ein Blick auf die Kalorientabelle lohnt sich in dieser Lebensmittelkategorie immer, denn Tiefkühlprodukte liefern oft viele Kalorien, zeigen aber geringe oder gar unphysiologische Nährwerte. Das gilt vor allem für Fertiggerichte. Obst und Gemüse können als Tiefkühlprodukte in der Nährwerttabelle dagegen genauso punkten wie frische Produkte. Unbehandelt, frisch und reif eingefroren zeigen sie einen ebenso hohen Vitalstoff- und Mineralgehalt wie frische Produkte.
Günstige Tiefkühlprodukte
Einige Fertiggerichte und –mahlzeiten, die als Tiefkühlprodukte angeboten werden, überzeugen tatsächlich auch in ihrer Nährstoffbilanz. Die Kalorientabelle bescheinigt diesen Nahrungsmitteln Brennwerte, die mit wertvollen natürlichen oder organischen Inhaltsstoffen, z.B. bestimmten Mineralien oder essentiellen Aminosäuren, vergesellschaftet sind. In diese Kategorie fallen unbehandelt eingefrorene Obst- oder Gemüsezubereitungen, die in der schnellen Küche als Tiefkühlprodukte damit einen gesunden, und oft auch saisonunabhängig kostengünstigen Platz