Klettern

Ob an der Kletterwand oder am steilen Fels: Klettern kann vielfältig ausgeübt werden und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Anfänger können mit einem niedrigen Schwierigkeitsgrad beginnen und sich dann langsam steigern. So wird auf Dauer der ganze Körper trainiert und die Figur definiert. Dadurch werden viele Kalorien verbrannt. Dennoch gibt es beim Klettern ein hohes Verletzungsrisiko, dem man sich beim Ausüben dieser Sportart bewusst sein sollte. Wichtige Informationen dazu und rund um Kletterstile, Geschichte und die Muskelgruppen, die beansprucht werden, bekommst du hier.

Klettern wird immer beliebter und auch Frauen begeistern sich immer mehr für den Sport. photocase.com © gregepperson
Inhaltsverzeichnis

Klettern erfordert viel Kraftausdauer, Haltekraft sowie Technik und Geduld. Auf Indoor-Kletterwänden oder im Freien an Felswänden wird diese Sportart betrieben. Meist durchklettern die Sportbegeisterten eine bestimmte Kletterroute im Fels. Dabei wird der Kletternde von seinem Partner mit einem Seil gesichert, um nicht abzustürzen. Früher war Klettern eine Fortbewegungsart, um sich vor Feinden zu schützen und diese frühzeitig von Felsen aus erspähen zu können. Heute hat sich Klettern als Breitensport etabliert und wird ein immer beliebterer Sport.

Beim Freiklettern an Felsen oder Kunstwänden verzichtet man auf künstliche Hilfsmittel wie Leitern oder Metallstifte. Lediglich Seil und Haken gewährleisten Sicherheit. Die Kletterrouten werden in Schwierigkeitsgrade eingeteilt, je nachdem wie anspruchsvoll diese sind. Häufig ist die Beurteilung subjektiv geprägt und der Kletterer entscheidet seinen Vorlieben entsprechend über den Schwierigkeitsgrad. Gerade bei hohen Schwierigkeitsgraden wird noch heute heftig diskutiert und somit ist die Einteilung der Skalen von Land zu Land unterschiedlich.

Auch Bouldern wird seit den 1990er Jahren von immer mehr Menschen als Sport betrieben. Hierbei klettern die Sportler ohne Kletterseil und -gurt an Felsblöcken sowie an Fels- oder künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Ebenso wie das Freiklettern wird die Schwierigkeit eines Boulders im Freien unterschiedlich bewertet, so dass es hier unterschiedliche Bewertungssysteme gibt. Indoor geben Grifffarben oder an den Griffen angebrachte Farbkärtchen Aufschluss über die Schwierigkeit einer Route.

Beim Klettern werden sämtliche Muskeln des Körpers beansprucht, insbesondere die Arm- und Rückenmuskulatur sowie die Beinmuskulatur. Der gesamte Bewegungsapparat wird trainiert und Sehnen und Bänder des ganzen Organismus werden gebraucht. Wer lange Zeit keinen Sport getrieben hat, sollte vor dem Klettern unbedingt seine Kondition, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren. Außerdem sollte man sich, wie bei jeder anderen Sportart auch, immer gut aufwärmen und darauf achten, sich nicht selbst zu überfordern. Wer diese Regeln beachtet und keine Höhenangst hat, kann viel Freude am Klettern haben. Zudem werden kognitive Fähigkeiten wie Selbsteinschätzung, Konzentration und Reaktionsfähigkeit geschult. So ist Klettern nicht nur körperlich, sondern auch geistig sehr anspruchsvoll.

Häufige Verletzungen treten an den Ringbändern an den Fingergrundgelenken auf. Bei einem Sturz ist das Verletzungsrisiko normalerweise gering, da die Routen meist gut abgesichert sind. Wenn man den Körper überbeansprucht, können vor allem Verletzungen an Sehnen oder Kapseln die Folge sein, da der passive Bewegungsapparat eine längere Zeit benötigt sich an höhere Anforderungen anzupassen als die Muskulatur.

Kalorienverbrauch für Klettern berechnen

Für die korrekte Berechnung benötigen wir folgende Angaben

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Klettern wird immer beliebter und auch Frauen begeistern sich immer mehr für den Sport.
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Beanspruchte Muskeln für Klettern

Vorderansicht

Rückansicht

  • Armmuskeln

    mäßig beansprucht
  • Schultermuskeln

    mäßig beansprucht
  • Wadenmuskeln

    stark beansprucht
  • Beinmuskeln

    stark beansprucht
  • Rückenmuskeln

    stark beansprucht

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