Kohlenhydrate und Polypeptide
Zucker und andere Kohlenhydrate spielen in der Kalorientabelle für die Kategorie Wurstaufschnitt keine Rolle, dafür listet die Nährwerttabelle jede Menge Eiweiß. Für 50 g eines Schinkenaufschnitts notiert die Kalorientabelle z.B. 8 bis 9 g Protein, die gleiche Menge Roastbeef bringt es sogar auf 14 g. Die entsprechenden Nährwerte liefern vergleichsweise wenig Kalorien, transportieren aber viele essentielle Aminosäuren, die im Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen.
Gesättigte Fettsäuren
Für tierische Produkte listet die Kalorientabelle oft einen hohen Anteil an ungesättigtem Fett, das gilt auch für den Wurstaufschnitt. Deshalb ist es mit Blick auf die Kalorientabelle wichtig, die entsprechenden Nährwerte und Energieinhalte im Auge zu behalten. Geflügelwurst enthält häufig weniger Lipide und gesättigte Fettsäuren als Wurstsorten, die aus Schweine- oder Rindfleisch hergestellt werden. Zu den fettreichsten Wurstaufschnitten gehören Salami-, Pastrami- und Mortadella-Aufschnitte.Essentielle Nährstoffe
Je nach Wurstsorte und mit Blick auf die Kalorientabelle kann ein Wurstaufschnitt eine gesunde Ernährung durchaus unterstützen. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Kalorien, sondern auch die Vitamine und Mineralstoffe zu berücksichtigen, die ein leckerer Aufschnitt zu einer Mahlzeit beisteuert. Einige Wurstsorten liefern z.B. Mineralien wie Magnesium, Eisen oder Zink. Diese Nährstoffe sind für den Erhalt der Knochenstruktur (Magnesium), beim Sauerstofftransport (Eisen) und für die Immunabwehr (Zink) wichtig.
Prozessiertes Fleisch
Fleischerzeugnisse wie ein Wurstaufschnitt durchlaufen häufig einen aufwändigen Herstellungsprozess, bei dem die natürlichen Nährwerte durch allerlei Zusatzstoffe verfälscht werden. Industriell verarbeitetes Fleisch zeigt häufig auch höhere Brennwerte. Laut Nährwerttabelle ist es der Gesundheit zuliebe deshalb ratsam, auf unbehandelte Fleisch- und Wurstsorten zurückzugreifen, die möglichst aus artgerecht gehaltenen Tieren gewonnen werden.