Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte gehören weltweit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, ein Blick auf die Nährwerttabelle zeigt, warum das so ist. Bohnen, Erbsen, Linsen und andere Leguminosen sind nämlich außerordentlich nährstoffreich. Sie enthalten sehr viel pflanzliche Polypeptide und liefern Kalorien in Form von Kohlenhydraten. Dazu zeigt die Kalorientabelle für Hülsenfrüchte einen hohen Ballaststoffanteil und viele essentielle Mikro- und Makroelemente wie Niacin, Folsäure, Magnesium, Kalium und Zink. In der vegetarischen und veganen Küche gelten Hülsenfrüchte als hervorragende Proteinquelle. Einige Arten, z.B. Sojabohnen oder Erdnüsse, zeigen dabei so hohe Nährwerte, dass sie auch Nichtvegetariern als gesunder Fleischersatz dienen können.

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Ballaststoffgehalt

Hülsenfrüchte enthalten laut Kalorientabelle viel pflanzliches Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Dazu notiert die Nährwerttabelle einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, die allerdings zu einem großen Teil aus unverdaulichen Pflanzenfasern stammen. Die Nährwerte für Ballaststoffe sind entsprechend hoch. 100 g Bohnen können je nach Sorte z.B. schon rund ein Drittel des empfohlenen Tagesbedarfs liefern. Ballaststoffe wirken regulierend auf die Verdauung und tragen dazu bei, den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel konstant zu halten.

Fett und Aminosäuren

Hülsenfrüchte liefern wenig Fett. Die Kalorien in Bohnen, Erbsen usw. errechnen sich überwiegend aus Sacchariden und gesunden Eiweißstoffen. Letztere spielen vor allem in der vegetarischen und veganen Ernährung eine wichtige Rolle, denn ohne Fleisch kann es schwierig sein, den Tagesbedarf an essentiellen Aminosäuren zu decken. Hülsenfrüchte bieten sich daher als Fleischersatz an, die Kalorientabelle notiert z.B. für 100 g Bohnen 8 g Protein, die gleiche Menge Sojabohnen bringt es sogar auf 36 g.

Kalkuliertes Gewichtsmanagement

Die Kalorientabelle und die Nährwerttabelle listen für Hülsenfrüchte hohe Nährwerte und häufig auch viele Kalorien. Der geringe Fettgehalt und die vielen wertvollen Vitalstoffe, die sich hinter den Brennwerten verbergen, machen die Leguminosen zu einem ausgezeichneten Diätetikum. Dank der vielen Ballaststoffe machen hülsenfruchthaltige Mahlzeiten lange satt, sodass sich die Fristen bis zur nächsten Mahlzeit gut überbrücken lassen. Wer abnehmen möchte, kann sich mit Blick auf die Kalorientabelle in dieser Lebensmittelkategorie außerdem optimal mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgen.

Ausgeglichener Blutzuckerspiegel

Wissenschaftler aus Toronto haben 2012 eine Studie veröffentlicht, nach der eine leguminosenreiche Kost einem Typ 2-Diabetes vorbeugen kann. Ursache dafür ist vermutlich eine Senkung des Blutzuckerspiegels, die durch den hohen Ballaststoffgehalt und einen niederen Glykämischen Index gestützt wird. Mit Blick auf die Kalorientabelle können Hülsenfrüchte auch den Blutdruck im Lot halten. Einzig Gichtpatienten und Menschen mit hohem Harnsäurespiegel sollten wegen des hohen Puringehalts auf Hülsenfrüchte verzichten.