Vegane Gerichte

Vegane Gerichte

Vegane Gerichte enthalten keinerlei tierische Inhaltsstoffe, die Nährwerte errechnen sich einzig aus pflanzlichen Bestandteilen. Dadurch entfallen für diese Lebensmittelkategorie viele kritische Einträge in der Nährwerttabelle. Denn Eier, Milch oder Fleisch liefern in der Regel Kalorien, die nur zu einem Teil mit physiologisch wertvollen Nährstoffen unterfüttert sind. So punkten vegane Gerichte in der Kalorientabelle häufig mit Brennwerten, die sich überwiegend aus ungesättigten Lipiden, unverdaulichen Kohlenhydraten und pflanzlichen Polypeptiden errechnen. Eine vegane Vollwerternährung empfiehlt sich deshalb mitunter auch für die Zusammenstellung besonderer Diät- und Schonkostpläne.

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Deckung des Energiebedarfs

Viele vegane Gerichte sind mit Blick auf die Nährwerttabelle sehr gesund, denn sie vereinen niedere Brenn- mit hohen Nährwerten. Die niederen Einträge in der Kalorientabelle können aber auch Probleme bereiten, denn rein pflanzliche Fette und Kohlenhydrate reichen manchmal nicht aus, um den Tagesbedarf an Kalorien zu decken. Hochkalorische pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse, bestimmte Getreidesorten und Hülsenfrüchte sollten deshalb bei der Zusammenstellung veganer Gerichte immer im Mittelpunkt stehen.

Pflanzliche Polypeptide

Andere Nährwerte, die für Veganer mit Blick auf die Kalorientabelle kritisch sein können, sind die für bestimmte Eiweißstoffe. Denn Pflanzen liefern in der Regel nicht so viele Proteine wie z.B. Fleisch. Die Nährwerttabelle zeigt, welche veganen Lebensmittel den Proteinbedarf decken können und dazu noch ausreichend Kalorien liefern. Zu den Spitzenreitern der pflanzlichen Polypetdid-Lieferanten gehören vegane Gerichte mit Hülsenfrüchten, Sojabohnen und Nüssen.

Mit veganen Gerichten gesund abnehmen

Vegane Gerichte stecken aufgrund der rein pflanzlichen Zutaten voller Vitamine und Mineralstoffe. Da sie gleichzeitig in der Kalorientabelle niedere Brennwerte zeigen, eignen sie sich bestens für eine nährstoffbilanzierte Ernährung. Eine US-amerikanische Studie zeigte dazu, dass die Studienteilnehmer, die 8 Wochen lang einem veganen bzw. vegetarischen Diätplan folgten, im Schnitt 8,2 bis 9,9 Pfund an Körpergewicht verloren. Die Probanden, die sich in der gleichen Zeit mit Fleisch ernährten, verloren im Mittel dagegen nur 5 Pfund.

Gesundheitsrisiken reduzieren

Vegane Gerichte können nicht nur mit Blick auf die Kalorientabelle bestimmte Krankheitsrisiken reduzieren. Das gilt vor allem für chronische Krankheitsbilder, Herz- und Kreislauferkrankungen und einige Krebsarten. Die Wissenschaft verweist dazu vor allem auf die fehlenden tierischen Fette und das fehlende Cholesterin, die hochkonzentriert den Stoffwechsel vielfältig belasten.