Babynahrung

Babynahrung

Die meisten Menschen denken an pürierte Karotten oder Reisbrei, wenn sie das Wort Babynahrung hören. Grundsätzlich bezeichnet dieser Begriff aber alle Lebensmittelzubereitungen, die der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern dienen. Babynahrung ist in der Regel dickflüssig oder breiig und leicht verdaulich. In der Nährwerttabelle nimmt Babynahrung meist Spitzenplätze ein, denn Babys und Kleinkinder sind besonders auf eine optimale Versorgung mit Nährstoffen angewiesen. Je nach Zubereitung hat Babynahrung dennoch unterschiedliche Nährwerte und liefert auch mehr oder weniger Kalorien. Der Blick auf die Kalorientabelle ist für diese Art Nahrung deshalb ein Muss.

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Von der Muttermilch zur ersten Mahlzeit

Im ersten Lebensjahr deckt die Muttermilch oder spezielle Säuglingsnahrung fast den gesamten Nährstoffbedarf des Neugeborenen. Wann ein Baby bereit ist, festere Nahrung zu sich zu nehmen, entscheidet jede Mutter selbst. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, Kinder nach der Geburt mindestens 6 Monate lang zu stillen. Ab dem 7. Lebensmonat kann Babynahrung wie püriertes Gemüse, Getreidebrei oder Apfelmus zugefüttert werden, um bestimmte Nährwerte zu ergänzen. Die zusätzliche Kost kann Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate, aber auch essentielle Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Kalorientabelle und Nährwerttabelle geben dazu wichtige Hinweise.

Nährwerte für Kinder

Laut WHO sollten Kinder bis zum 2. Lebensjahr etwa 40% ihres täglichen Energiebedarfs über Kohlenhydrate decken. Danach steigt dieser Wert auf 50% an. Um sicher zu gehen, dass ein Baby alle Nährstoffe bekommt, die es braucht, sollten Mütter und Väter entsprechend unbedingt die Kalorien bzw. die Kalorientabelle für Babynahrung im Auge behalten.

Ausgewogene Nährstoffbilanz

Babynahrung kann man fertig kaufen oder selbst herstellen, entscheidend ist immer, ob eine Zubereitung mit Blick auf die Kalorientabelle eine bilanzierte Versorgung des Kindes garantieren kann. Fertigprodukte für Babys gibt es in den verschiedensten Varianten. Grundsätzlich gilt: Getreide deckt den Kohlenhydratbedarf am besten, vitaminreiche Früchte und Gemüse liefern dagegen wertvolle Mineralien. Fleisch ist für die Ernährung von Babys nicht sehr geeignet. Der Proteinbedarf kleiner Kinder lässt sich besser mithilfe bestimmter Gemüse- und Getreidesorten decken.

Fertignahrung

Die Frage, ob sich Fertigprodukte überhaupt für eine gesunde Ernährung von Babys und Kleinkindern eignen, wird seit Jahrzehnten heiß diskutiert. Im Moment überwacht die FDA, also die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten die Zusammensetzung aller kommerziell hergestellten Babynahrungsmittel. Die genauen Werte für jedes Produkt finden sich sowohl in der Kalorientabelle als auch in der jeweiligen Nährwerttabelle.