Pflanzenöle

Pflanzenöle

Pflanzenöle werden aus Samen, Nüssen oder anderen Früchten in unterschiedlichen Pressverfahren gewonnen. Öle gehören zu den Lipiden, die Kalorien in dieser Substanzklasse stammen überwiegend aus Fettsäuren, die im Stoffwechsel während des Fettabbaus in Energie umgesetzt werden. Die Nährwerttabelle listet für Pflanzenöle meist einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Pflanzliche Öle enthalten außerdem oft wertvolle Mineralien und Vitalstoffe, ihre Nährwerte sind deshalb in der Regel günstiger einzustufen als die von tierischen Fetten. Je nach Ursprungspflanze und Aufbereitung sollte man mit Blick auf die Kalorientabelle aber auch Sonnenblumen-, Distel- oder Rapsöl & Co. sparsam einsetzen.

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Viele Kalorien

Pflanzenöle sollte man mit Blick auf die Kalorientabelle sparsam verwenden, denn 50 ml Olivenöl liefern z.B. schon über 400 Kilokalorien. Die hohen Brennwerte errechnen sich überwiegend aus Fett, die Nährwerte beziehen sich dabei je nach Ölsorte zu einem Großteil auf ungesättigte Fettsäuren. Deren Anteil am Gesamtfettgehalt beträgt in einem Sonnenblumenöl z.B. rund 65 %. Proteine und Kohlenhydrate spielen in dieser Nahrungsmittelkategorie laut Nährwerttabelle keine Rolle.

Essentielle Nährstoffe

Pflanzenöle können auch Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die in der Kalorientabelle nicht zu Buche schlagen, dafür aber die Nährstoffbilanz verbessern. Die Nährwerttabelle listet z.B. für Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Mandelöl sehr viel Vitamin E, das dem Körper hilft, freie Radikale zu entgiften. Andere Pflanzenöle enthalten auch gewisse Mengen an Vitamin A, B, D und K.

Gehärtete pflanzliche Fette und Öle

Einige Pflanzenöle können dank ihrer physiologischen Nährwerte einen gesunden Beitrag zu einer vollwertigen Ernährung leisten, solange man bezüglich der Brennwerte die Kalorientabelle im Blick hat. Das gilt allerdings nicht für teilweise gehärtete Pflanzenfette und -öle wie Margarine. Denn für diese listet die Nährwertwerttabelle fast immer rund 15 bis 25 % der sogenannten Trans-Fettsäuren, die unter anderem den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und die Herzgesundheit negativ beeinflussen.

Pflanzenöle fürs Herz

Für Oliven-, Erdnuss- Sesam- und viele andere pflanzliche Öle notiert die Kalorientabelle einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die die Gesundheit von Herz und Gefäßen im Gegensatz zu den gesättigten und Trans-Fettsäuren eher unterstützen. Einfach ungesättigte Fettsäuren liefern auch etwas weniger Kalorien und haben je nach Ausgangsprodukt essentielle Nährstoffe im Gepäck. Die Pflanzenöle dieser Kategorie empfehlen sich deshalb eher für den täglichen Gebrauch.