Mehl

Mehl

Mehl gibt es in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen, die sich bezüglich ihrer Nährwerte zum Teil stark unterscheiden. Auch die Brennwerte können je nach Verarbeitung und Type variieren, ein Weizenvollkornmehl liefert z.B. mehr Kalorien als die gleiche Menge eines gegarten Gerstenschrots. Laut Nährwerttabelle errechnen sich die Energieinhalte der verschiedenen Mehlsorten überwiegend aus Kohlenhydraten, die in Form von Stärke und Cellulose in Getreidemehlen die vorherrschenden Nährstoffe sind. Alternative Mehlsorten wie Mais-, Reis-, Hirse- oder Buchweizenmehl zeigen manchmal eine etwas günstigere Nährstoffbilanz und eignen sich darüber hinaus auch für Gluten-Allergiker.

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Vollkornmehl

Alle herkömmlichen Mehlsorten enthalten viele Kohlenhydrate, dunklere bzw. Vollwertmehle beziehen ihr Nährwerte aber laut Kalorientabelle auch aus Proteinen, Lipiden und wertvollen Vitalstoffen. Mehl aus Vollkorngetreide enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, die dem weißen Mehl fehlen. Dazu kommt ein hoher Ballaststoffgehalt. Ein Weizenvollkornmehl enthält z.B. rund 5-mal soviel verdauungsfördernde Pflanzenfasern als das entsprechende Weißmehlprodukt und liefert in 100 g bereits 1/3 des Tagesbedarfs.

Alternative Mehlsorten

Alternative Mehle haben laut Kalorientabelle häufig einen geringeren Kohlenhydratanteil und enthalten außerdem oft kein Gluten. Hirse, Soja, Reis & Co. überzeugen in der Nährwerttabelle aber auch durch einen gewissen Gehalt an gesunden Pflanzenfetten und Proteinen. Alternatives Mehl eignet sich aufgrund seiner Nährwerte deshalb nicht nur für Allergiker, auch unbelastete Menschen profitieren von der ausgeglichenen Kalorien- und Nährstoffbilanz bestimmter Sorten.

Blutzuckerspiegel

Einige Mehlsorten haben mehr Einfluss auf den Blutzuckerspiegel als andere, der Glykämische Index (GI) richtet sich jeweils nach dem Saccharidgehalt. Die Kalorientabelle zeigt, dass weißes Mehl, das kaum noch Ballaststoffe enthält, den Zuckerwert rasch in die Höhe treibt und wieder abfallen lässt, was einem hohen Glykämischen Index entspricht. Je mehr Ballaststoffe die Nährwerttabelle für eine Mehlsorte listet, desto geringer der Index. So hat Weißbrot z.B. einen GI von 71, ein Vollkornbrot liefert 20 Einheiten weniger. Ein hoher GI entspricht einem geringen Sättigungswert, die zugeführten Kalorien machen also nicht richtig satt.

Vollkorn versus Weißmehl

Die Zucker im weißen Mehl sind leicht verdaulich und machen nicht nachhaltig satt, dadurch können sie das Essverhalten negativ beeinflussen. Stark prozessiertem Getreide fehlen meist auch Vitalstoffe wie Riboflavin, Folsäure und verschiedene B-Vitamine, die im ganzen Korn noch enthalten sind. Mit Blick auf die Nährwert- und die Kalorientabelle empfiehlt es sich also, eher auf Vollkornmehle zurückzugreifen, wenn man den eigenen Stoffwechsel unterstützen und die Verdauung entlasten möchte.