Diätgetränke

Diätgetränke

Viele Menschen schätzen Diätgetränke, weil sie keine oder kaum Kalorien enthalten. Tatsächlich zeigt ein Blick auf die Kalorientabelle, dass sich Diätgetränke meist wesentlich energieärmer präsentieren als herkömmliche alkoholfreie Drinks. Vergleicht man z.B. die Nährwerte einer Diätcola mit denen des Ursprungsprodukts, stellt man fest, dass vor allem die zuckerlastigen Kohlenhydrate durch andere Inhaltsstoffe ersetzt wurden. Was aus der Nährwerttabelle oft nicht ersichtlich wird, ist der hohe Gehalt an künstlichen Süßstoffen, der den physiologischen Nutzen vieler Diätgetränke relativiert. Eine Alternative bieten Mineralwässer und Fruchtdrinks, die auf kalorienarme natürliche Süßstoffe zurückgreifen.

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Künstliche Zusatzstoffe

Diätgetränke enthalten keine oder kaum Kohlenhydrate, Fett oder Proteine, die Nährwerttabelle listet in dieser Getränkekategorie entsprechend kaum oder keine Kalorien und auch selten gesundheitsdienliche Nährwerte. Einige Produkte liefern zwar Vitamine und Mineralstoffe, diese werden der Grundrezeptur aber in der Regel zugesetzt und stammen nicht aus natürlichen Ressourcen. Auch Geschmacks- Farb- und Süßstoffe, die in der Kalorientabelle nicht zu Buche schlagen, sind meist künstlich hergestellt.

Unphysiologischer Zuckerersatz

Chemisch hergestellte Zusatzstoffe wie Aspartam oder Saccharin drücken den Gehalt an Kalorien gegen Null. Die Hersteller von Diätgetränken greifen mit Blick auf die Kalorientabelle deshalb meist auf diese Süßstoffe zurück. Die Nährwerttabelle zeigt für den künstlichen Zuckerersatz keine Brennwerte, aber Süßstoffe provozieren dennoch eine (sinnlose) Insulinausschüttung, was sich dauerhaft negativ auf den Blutzuckerspiegel und auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse auswirken kann. Auch andere Hormonstörungen, bestimmte Herzleiden und neurologische Dysfunktionen werden im Zusammenhang mit künstlicher Süße immer wieder diskutiert.

Metabolisches Syndrom

Diätgetränke sollen mit Blick auf die Kalorientabelle der Gesundheit dienen und den täglichen Flüssigkeitsbedarf möglichst mit viel Geschmack decken. Künstliche Süßungsmittel, im Übermaß verzehrt, bewirken aber möglicherweise das Gegenteil. So wurde 2008 z.B. eine Studie veröffentlicht, die bestimmte Diätgetränke mit Krankheitserscheinungen wie Dickleibigkeit, hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und hohem Blutzuckerspiegel in Verbindung brachte. In Kombination bezeichnet man diese Störungen als metabolisches Syndrom.

Gewichtsreduktion

Die meisten Menschen nutzen Diätgetränke, um ihr Gewicht zu halten oder abzunehmen. Die Kalorientabelle bestätigt diese Wahl mit niederen oder nicht vorhandenen Brennwerten. Die gesündere Alternative bieten aber energiefreie Getränke wie Mineralwasser oder energiearme Fruchtsäfte, die dank ihrer physiologischen Nährwerte den Stoffwechsel ankurbeln und dadurch die Fettverbrennung auf gesundem Weg anregen.